#2 Bonner mit dem schönsten, originellsten Behind-the-Backboard-Wurf ever
Leider erlaubt die NBA keine Einbettung und niemand hat bisher das Video privat auf YouTube hochgeladen. Deswegen nur ein Link. Es lohnt sich aber. Schlichte Eleganz, Körperhaltung, Finesse. Nicht LeBron, nicht Kobe, nicht Tyreke. Selbst Kyle Korver nicht. Sie alle können es nicht so wie “The Red Rocket”. Matt Bonner ist einzigartig, fantastisch, einzig übertroffen vom einzigen wahren Brian Scalabrine. Setzen und genießen!
Erst die Dunker, dann die Reservisten für das Allstar Game und jetzt Part 3: die Dreier-Schützen für Dallas 2010. Ende der Woche gibt es dann noch den letzten Teil, die Favoriten für H.O.R.S.E.. Anmerkung: Den Text habe ich schon verfasst, bevor de facto sicher war, dass Frye und Gallinari teilnehmen werden.
Matt Bonner (Spurs)
29 Spiele, 41,2 3P%, 6/8 vs Milwaukee
Red Rocket muss mal dabei sein. Für die Spurs macht er offensiv nichts anderes als draufzulöten.
Chauncey Billups (Nuggets)
38 Spiele, 41,8 3P%, 6/9 vs Golden State
Mr. Big Shot ist Money aus der Distanz – seit Jahren.
Stephen Curry (Warriors)
45 Spiele, 42,8 3P%, 6/6 vs Denver
Steph war schon am College der meistgefürchtete Dreierschütze weit und breit. Bald wird er das auch in der NBA sein. Lehrbuchhafter Wurf, optimal für den Contest.
Jared Dudley (Suns)
48 Spiele, 46,6 3P%, 5/6 vs New Orleans
Der treffsicherste NBA-Spieler von Downtown in der aktuellen Saison.
Channing Frye (Suns)
48 Spiele, 44,0 3P%, 6/7 vs Golden State
Frye darf in Phoenix endlich Dreier schießen. Tolle Quote für einen Big Man.
Danilo Gallinari (Knicks)
45 Spiele, 40,2 3P%, 8/16 vs Philadelphia
Hat die meisten Dreier von allen NBA-Akteuren in dieser Saison eingenetzt. Gallo gewann bereits 2007 beim Dreiercontest der italienischen Liga.
Eddie House (Celtics)
43 Spiele, 36,3 3P%, 5/7 vs Phoenix
House kriegt den Ball, House schießt. #50 kennt keinen schlechten Wurf. Wenn er heiß läuft, trifft er alles, deswegen ab in den Contest.
1. Das MVP-Rennen
Wie stünde Dallas ohne Dirk Nowitzki da? Wahrscheinlich nicht 18-7 und als zweiter im Westen. Dirk ist auch von seinen Stats her fast auf dem Level seiner MVP-Saison. Gleiches gilt für Dirks alten Kumpel Steve Nash, der die Suns zur gleichen Bilanz geführt hat. Dahinter Kobe, ‘Melo und King James fast gleichauf, aber auch von Dirk und Steve trennt dieses Trio nicht viel. Aber es sind auch noch drei Viertel der Saison zu spielen und es kann sich noch einiges tun.
Dirk Nowitzki (Mavs, 27,3 PPG, 8,3 RPG)
Steve Nash (Suns, 18,0 PPG, 11,1 APG)
Kobe Bryant (Lakers, 27,8 PPG, 5,5 RPG, 4,2 APG)
Carmelo Anthony (Nuggets, 30,3 PPG, 6,0 RPG, 3,1 APG)
LeBron James (Cavs, 28,2 PPG, 6,9 RPG, 8,1 APG)
2. Rookie of the Year
Es kann momentan nur einen geben. Brandon Jennings. Unglaublich wie er spielt, obwohl er zu Saisonbeginn sogar noch besser war. Dahinter kommt ihm Tyreke Evans immer näher. Jonny Flynn spielt ebenfalls mehr als solide, aber halt für die Wolves. Stephen Curry kann sicherlich noch mehr als er in Golden State zeigen kann, aber bei diesem Team ist eh alles zu spät. Schade, dass ausgerechnet ein Spieler wie Curry, der über großes Spielverständnis verfügt und ein Teamplayer ist, dort gelandet ist. Die Überraschung der Rookies ist Ty Lawson, der bei den Nuggets für ordentlich Energie von der Bank sorgt. Und: er darf spielen. Für Frischlinge unter George Karl nicht gerade usus.
Brandon Jennings (Bucks)
Tyreke Evans (Kings)
Jonny Flynn (Wolves)
Stephen Curry (Warriors)
Ty Lawson (Nuggets)
3. Bester Sechster Mann
Das Rennen um den Sixth Man Award ist unglaublich eng. Batkiller Manu Ginobili (oder sollte man ihn den Joker nennen), Jet Terry und Jamal Crawford liegen fast gleichauf. Aufgrund der tollen Quoten und weil er sich so gut in Atlanta eingefunden hat, kriegt Craw den Vorzug vor JT Money und dem Joker. Auch Carl Landry und J.R. Smith muss man absolut im Auge behalten.
Manu Ginobili (13,8 PPG, 3,5 APG, 42% 3PT, 23,2 MPG)
Carl Landry (16,3 PPG, 6,1 RPG, 56% FG, 26,4 MPG)
J.R. Smith (Nuggets, 13,9 PPG, 2,3 APG, 25 MPG)
Dazu gibt es eine ganze Reihe Verfolger: Ryan Anderson, Anderson Varejao, Earl Boykins, Will Bynum, Andray Blatche, Leandro Barbosa, Andrei Kirilenko, Paul Millsap, Jarrett Jack
4. Most Improved Player
Louis Williams hat in dieser Saison einen großen Schrit gemacht. Schade, dass er aufgrund eines gebrochenen Kiefers länger fehlt und nun noch Iverson im Kader ist, der seine Entwicklung behindern könnte. An zweiter Stelle steht Joakim Noah, der auf ein Double-Double im Schnitt kommt und vor allem offensiv stark verbessert ist. Bei einer besseren Quote als 39% aus dem Feld wäre Trevor Ariza weiter vorne. Channing Frye profitiert von Steve Nash, deswegen kommt er nur auf Rang Vier. Chris Douglas-Roberts spielt bei den Nets – mehr braucht man nicht zu sagen.
Louis Williams
Joakim Noah
Trevor Ariza
Channing Frye
Chris Douglas-Roberts
5. Zombies und Raketen überraschen
Was geht eigentlich mit den Zombies aka OKC? Drittheftigster Spielplan und trotzdem 12 Siege und nur 11 Niederlagen. Spielen sie so weiter winken die Playoffs. Gleiches gilt für die Rockets. Ihr Spielplan ist laut “Strength of Schedule” von ESPN.coms John Hollinger sogar noch einen Tick heftiger und sie stehen mit 14-10 momentan in der Postseason. Vor allem die Tatsache, dass beide Teams noch relativ jung sind, verspricht für die Zukunft einiges.
6.Defense wins
Die fünf effektivsten Offensiven der Liga bisher: Phoenix, Atlanta, Denver, Toronto und Orlando. Bis auf die Raptors haben alle Teams eine ausgezeichnete Siegquote. Warum es bei den Kanadiern nicht läuft? Ihr Defense ist mit Abstand die schlechteste der Liga. Nur fünf Mannschaften lassen weniger als 100 Punkte pro 100 Ballbesitze des Gegners zu. Boston, die Lakers, Charlotte, Cleveland und Dallas. Alle stehen momentan in den Playoffs.
7. Den Bulls fehlt Feuerkraft
Ben Gordons 20,7 PPG aus der letzten Saison sind in Detroit. Durch wen wurde Gordon ersetzt? Richtig, durch niemanden. Die Bulls machen pro Spiel mehr als 12 Punkte weniger als letztes Jahr, kein Wunder, dass sie so schlecht da stehen (8-14). Immerhin haben sie ordentlich Platz unter dem Salary Cap im nächsten Sommer. Mit den Playoffs wirds wohl nichts mehr. Coach Vinny Del Negro kann auch schon mal seine Koffer packen, obwohl die Fehler wohl eher im Management zu suchen sind. Klar, Gordon ist keine 55 Millionen für 5 Jahre wert, aber mehr als Jannero Pargo als Ersatz hätte es schon sein dürfen.
8. Boom Dizzle merkts nicht
Baron Davis regt mich immer mehr auf. Früher war er mal einer meiner Lieblingsspieler. Als er dann die Warriors in die Playoffs führte, Dirk rauskickte und Kirilenko für alle Zeiten Spalding auf die Stirn tätowierte, dachte ich, er kann es doch. Seine darauffolgenden Saisons, insbesondere bei den Clippers enttäuschen aber auf ganzer Linie. Dieses Jahr wirft er pro Spiel 4,5 mal nen Dreier in Richtung Korb, trifft aber nur 29%. Der Typ wirds wohl nicht mehr raffen. Schade.
9. Zur Lektüre
Die Spurs abschreiben? Lieber noch nicht. ESPN.com
Moin,
da ich zurzeit für Arbeit und Bachelorarbeit Zeit benötige, kommt der Blog in den kommenden Wochen etwas kürzer. Sobald es wieder richtig losgeht, gibt es eine Info. Bis dahin added Inglorious Baskets bei Facebook und/oder Twitter für zwischenzeitliche Posts.