NCAA Tournament, Sweet 16 – zweiter Teil

Auch in den ersten vier Partie des Sweet Sixteen ging es mit den Upsets weiter. #5 Butler warf #1 Syracuse raus und zerstörte meinen Bracket komplett. ‚Cuse begang zu viele „unforced errors“ – also Fehler ohne Druck des Gegners (18 Turnover, nur 7 bei Butler). Trotzdem führte das Team von Coach Jim Boeheim zwischenzeitlich, beschloss dann aber scheinbar nur noch schlechte Würfe zu nehmen. Butler spielte clever, mit wenig Fehlern und machte die wichtigen Würfe. Nicht umsonst haben die Bulldogs nun 23 Spiele in Serie gewonnen. Noch ein weiterer Sieg und sie reisen zum Final Four nach Indianapolis. Dort hätten sie dann bei Heimspiel, denn der eigene Campus ist nur fünf Meilen vom Lucas Oil Stadium, dort findet das Final Four statt, entfernt.

#2 West Virginia hatte gegen #11 Washington zunächst Probleme. Nach der Pause setzte sich die Mountaineers jedoch ab. Insgesamt kein schönes Spiel. West Virginia mit guter Verteidigung und vor allem Rebounds (41:25). Der Verlust von Aufbau Darryl Bryant machte sich bemerkbar. Bei Washington war Senior Quincy Pondexter komplett abgemeldet, nachdem er in den ersten Runden der Garant fürs Weiterkommen war.

In der East Region setzte sich auch der andere Favorit durch, der jetzt als unumstritten als heißester Titelanwärter gilt. #1 Kentucky besiegt #12 Cornell. Dabei überzeugte Kentucky nicht komplett,  musste allerdings auch nicht mehr machen. Die Wildcats waren für Cornell einfach zu athletisch, als dass es für eine weitere Überraschung gereicht hätte.

Ein unglaubliches Match entwickelte sich zeitgleich zwischen #2 Kansas State und #6 Xavier. Nach acht Minuten lag KSU bereits mit 19:4 vorne, doch Xavier kämpfte sich zurück und lag zur Halbzeit nur noch einen mickrigen Punkt hinten. Aber was soll das Geschreibe, guckts euch an!

Auf Anhieb ein Klassiker. Einfach ein unglaubliches Duell zwischen den KSU-Guards Jacob Pullen (28 PKT) und Denis Clemente (25) mit ihren Musketeer-Pendants Jordan Crawford (32) und Terrell Holloway (26).

In der kommenden Nacht stehen vier weitere – teilweise hochinteressante – Spiele an. Mehr dazu in den Tagestipps. Weitere, ausführlichere Zusammenfassung zu den Partien der vergangenen Nacht gibt es bei Crossover Online und SPOX.

Alle Highlights und Live-Spiele sind auf March Madness on Demand zu sehen.

Aschenputtel-Obersation (während des Sweet Sixteen)

#9 Northern Iowa (Midwest Region) gegen #5 Michigan State

#10 Saint Mary’s (South Region) gegen #4 Purdue

Tagestipps

#2 Ohio State vs #6 Tennessee, 0:07 Uhr
Ohio State, das Team von Star Evan Turner, ist der Favorit, aber schon in der zweiten Runde gegen Georgia Tech zeigte sich, dass OSU Probleme gegen ein Presse hat. Tennessee kann nach dem Gras-Skandal vom Januar zwar nicht mehr auf den suspendierten Tyler Smith zurückgreifen, dafür ist die Mannschaft enger zusammengewachsen. Probleme dürfte die Vielseitigkeit von Ohio State bereiten, die ihrerseits allerdings nicht sonderlich tief besetzt sind. Ein relativ ausgeglichenes Duell kann also erwartet werden, am Ende wird Turner den Unterschied ausmachen. Bei Tennessee spielt übrigens J.P. Prince, ein Cousin von Piston Tayshaun Prince.

#3 Baylor vs #10 Saint Mary’s, 0:27 Uhr
In diesem Match ist alles möglich. Saint Mary’s besiegte Villanova und hat einen Lauf. Allerdings hat Baylor mit Ekpe Udoh einen Center, der Saint Mary’s Omar Samhan zum ersten Mal in diesem Turnier vor Probleme stellen wird. Die Gaels sind aber auch das beste Dreier-Team des Landes. Kann Baylor sich also nur aussuchen, wie es verlieren will? Natürlich nicht. Neben Udoh verfügen die Bears über starke Guards. Auch hier wird es eng werden.

#5 Michigan State vs #9 Northern Iowa, 2:37 Uhr
Dieses Spiel ist das vermutlich interessanteste des gesamten Sweet Sixteen. Kansas-Bezwinger Northern Iowa gegen Vorjahresfinalist Michigan State. Normalerweise würde man sein Geld auf MSU setzen, doch den Sieg gegen Maryland bezahlten die Spartans teuer. Ihr bester Spieler, Kalin Lucas, verletzte sich so schwer, dass seine Saison gelaufen ist. Zudem zeigte Northern Iowa starke Leistungen, nicht ohne Grund stehen sie schließlich in der Runder der letzten 16. Keinen Experten würde es mehr überraschen, wenn UNI ins Elite Eight einzieht.

#1 Duke vs #4 Purdue, 2:57 Uhr
Purdue präsentiert sich ohne den verletzten Robbie Hummel (Kreuzbandriss) besser als erwartet. Gegen die Blue Devils ist aber Endstation. Duke hat einfach zu viele Waffen, ist zu tief, um sich von den Boilermakers abkochen zu lassen.

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