NCAA Tournament, Elite 8 zweiter Teil

Das diesjährige Turnier übertrifft sich weiterhin stets selbst. #5 Butler besiegte #2 Kansas State mit 63: 56 im ersten Spiel des Elite Eight (Viertelfinale). Die amerikanischen Kollegen reden schon von einer Story wie im großartigen Film „Hoosiers“. Entscheidender Mann für Butler war „The Babyfaced Assassin“ Gordon Hayward, der 22 Punkte erzielte. Aber auch das Guard-Play von Shelvin Mack und Ronald Nored war extrem wichtig, da die KSU-Aufbauspieler Jacob Pullen und Denis Clemente sich trotz 14 bzw. 18 Zählern nicht in gewohntem Maße entfalten konnten. Vielleicht hat der Sieg nach zweifacher Verlängerung gegen Xavier aber auch einfach zu viel Kraft gekostet. Das Butler, deren Campus in Indianapolis nur fünf Meilen vom Lucas Oil Stadium, in dem das Final Four, stattfindet, in ebenjenem steht, ist aber die Story schlechthin. Vielleicht ist Butler das diesjährige Cinderella/Aschenputtel. Aber da muss der Begriff nochmal genau definiert werden – und das können die Amis am Besten.

Auch die zweite Partie der vergangenen Nacht war großartig. Big East-Champion #2 West Virginia schlug tatsächlich #1 Kentucky um Superstar-Freshman John Wall (19 PKT, 9 REB, 5 AST, 4 STL). In der ersten Hälfte konnte UWV nur per Dreier und Freiwürfen treffen, in Halbzeit zwo legte das Team auch von innerhalb der Dreierlinie nach. Besonders stark für die Mountaineers waren Guard Joe Mazzulla (17 PKT, 3 AST, 2STL) mit Career-High und Forward Da’Sean Butler (18 PKT). Nachdem UWV zwischenzeitlich zweistellig führte, kam Kentucky nochmal heran, doch es reichte nicht mehr. Am Ende hieß es 73:66 für das Team von Bob Huggins. West Virginia ist das erste Mal seit den Zeiten von Jerry West wieder in einem Final Four (seit 1959 um exakt zu sein). Während die Wildcats nur 4 von 32 (!) aus der Distanz trafen, netzte West Virginia 10 von 23 ein.

Auch SPOX und Crossover-Online berichten über das Elite Eight. Alle Highlights und Live-Spiele sind auf March Madness on Demand zu sehen.

Tagestipps

#5 Michigan State vs #6 Tennessee, 20:20 Uhr
Tennessee spielt die erfolgreichste Saison der Uni-Geschichte, Michigan State ist Vorjahresfinalist, muss aber ohne ihren besten Spieler Kalin Lucas (Achillessehnenriss) auskommen. Auf dem Papier geben sich die Mannschaften nicht viel. Die bessere Defense und der größere Wille werden den Ausschlag geben.

#1 Duke vs #3 Baylor, 22:05 Uhr
Nach dem Ausscheiden von Kansas, Syracuse und eben Kentucky ist Duke der letzte #1-Seed. In den ersten Runde sowie im Sweet Sixteen überzeugten die Blue Devils. Aber auch Baylor hatte wenig Probleme. Spannend wird sein, wie Duke Bigman Kyle Singler mit Ekpe Udoh zurechtkommt. Auf den Guard-Position wird es ein Duell zwischen Jon Scheyer sowie Nolan Smith und LaceDarius Dunn sowie Tweety Carter auf der anderen Seite. Spielentscheidend wird aber sein, wie gut Duke mit Baylors Zonenverteidigung, die Saint Mary’s den Zahn zog, zurechtkommt.

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