Let’s get drafted

Am kommenden Donnerstag ist es wieder soweit: die NBA Draft (in der Nacht vom 24. auf den 25.6. um 01:00 Uhr gehts los). Peter Fehse war der letzte Deutsche, der von der NBA gedraftet wurde. 2002 war das. An 48. Stelle von den Seattle SuperSonics. Acht Jahre und unzählige Verletzungen später spielt Fehse in der 1. Regionalliga bei den BSW Sixers Bitterfeld. Dieses Schicksal ereilt hoffentlich nicht die ersten beiden Draft-Hoffnungen seit Fehse: Tibor Pleiss und Tim Ohlbrecht.

Tibor Pleiss

Besonders Bambergs Center Pleiss hat sehr gute Chancen, von einer NBA-Franchise gezogen zu werden. DraftExpress berichtete schon vor mehreren Wochen, dass es angeblich eine Garantie der Oklahoma City Thunder geben soll, dass Tibor an 26. Stelle gewählt wird. Gegen diese Garantie der Thunder sprechen allerdings einige Dinge. Vor allem, dass mit Daniel Orten an 21. Stelle ein weiterer junger Center von OKC ebenfalls eine Garantie haben soll. Zwar haben die Thunder auf der Fünf Verstärkung nötig, aber genau deshalb wurde 2009 auch B.J. Mullens geholt (obwohl er bisher enttäuschte und insgesamt nur in 13 Partien eingesetzt wurde). Würde es sich um Minnesotas GM David Kahn (der Nachname spiegelt schon Irrsinn wieder) handeln, wäre es keine Überraschung gleich mehrere Jungs, die die gleiche Position spielen, in der ersten Runde zu draften (Kahn 2009 drei PGs), aber bei Thunder-GM Sam Presti wäre ich skeptisch. Aber auch ohne diese Garantie sollte ein Club zuschlagen. Vielleicht nicht in der ersten Runde, aber doch in der zweiten. Sicher ist nur, dass Pleiss noch mindestens eine Saison in Europa bleibt und es ist sehr wahrscheinlich, dass er auch beim Deutschen Meister bleibt, schließlich kann er mit Bamberg Euroleague spielen. Links: NBA.com, Fanhouse-Artikel

Tim Ohlbrecht

Bonns Power Forward absolvierte in den vergangenen Wochen einige Workouts in den USA, so richtig scheint er die Entscheidungsträger aber nicht für sich gewonnen zu haben. Die Nachrichtenlage ist sehr dünn und auch sämtliche Mockdrafts gehen davon aus, dass er nicht gedraftet wird. Vielleicht hat Tim aber Glück und eine Franchise sieht ihn als Projekt und schlägt zu. Dafür kommen die Teams, die zwischen 45 und 60 draften in Frage. Zwar gibt es bessere Spieler als ihn, doch gerade „Internationals“ werden gerne am Ende gezogen, da mit den College-Abgängern häufig Nebenabsprachen getroffen werden und sie zu einem bestimmten Team stossen, wenn sie nicht von einem anderen Club gezogen werden. Link: NBA.com

Sonstiges

Der diesjährige Jahrgang gilt als nicht so stark in der Breite, ganz vorne gibt es aber mit John Wall ein Übertalent. Die NBA hat eine gute Übersicht über die wichtigsten Mock Drafts zusammengestellt, checkt das. Wer Lust hat, kann auch auf NBA.com an einem Tippspiel zur Draft-Lottery teilnehmen. Gibt auch eine Inglorious Baskets Gruppe.

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